Archiv für Mai 2008

Arztfehler: Keine Seltenheit

Mai 26, 2008

Jeder macht Fehler, das gelte auch für Mediziner. Aber der Unterschied ist, dass Ärzte nicht gerne darüber reden und ihre Fehler zugeben. Zumal durch jede falsche Diagnose oder durch jeden Kunstfehler das Leben eines Menschen gefährdet wird. Würden sie mit fehlerhaften Behandlungen offen umgehen, wären sie auch in der Lage die Ursachen zu erkennen und entsprechend zu reagieren.

Mit diesem Aspekt haben sich jetzt Forscher der University of Alabama und der State University of New York beschäftigt. Dabei lag das Hauptaugenmerk ihrer Studie auf den „falschen Diagnosen“ der Ärzte. Abhängig von den Bereichen ermittelten sie eine Fehlerquote zwischen 2 und 5 Prozent. Stellten aber auch fest, das die Fehlerrate in einigen medizinischen Bereichen auch über 10 Prozent liegt.

Der emeritierte Professor, Arthur Elstein von der University of Illinois in Chicago, beschäftigte sich fast sein ganzes Berufsleben mit den Fehlern der Götter in Weiß. Wie Spiegel Online berichtet, liegen nach Schätzungen des Professors die Ärzte sogar in cirka 15 Prozent aller Fälle falsch.

Trotz der Zahlen darf nicht vergessen werden, dass viele Diagnosen richtig sind. Aber worin liegt die Diskrepanz zwischen den richtigen und den falschen Urteilen der Ärzte? Fest steht: An unzureichender Medizintechnik kann es nicht liegen, diese ist hochmodern. (Aber vielleicht ist gerade die Komplexität der Medizintechnik auch eine Ursache für die Fehler der Mediziner?) Wie die beiden amerikanischen Forscher herausgefunden haben, seien die Ärzte selbst der Grund für falsche Beurteilungen, weil sie durch Selbstüberzeugung die Genauigkeit ihrer Diagnosen überschätzen. Darüber hinaus seien sich viele Ärzte oftmals gar nicht bewusst, wie hoch die eigene Fehlerquote wirklich sei. Darum bräuchten die Ärzte auch eine bessere Rückmeldung bei verursachten Fehlern.

Das Gute an den Zahlen ist nur, das sie aus Großbritannien stammen. Deutsche Mediziner schweigen lieber zu diesem Thema, weshalb Zahlen über falsche Diagnosen in Deutschland nur unzureichend vorliegen und deshalb auch nur wenig aussagekräftig sind. Zudem werde das äußerst empfindliche Problem falscher Diagnosen immer noch zu wenig betrachtet und nur ungenügend erforscht.

Nur einmal trauten sich Ärzte und Pfleger das Thema öffentlich zu machen. Mit der im Februar erschienenden Broschüre des Aktionsbündnisses Patientensicherheit „Aus Fehlern lernen“. In einer noch nie da gewesenen Offenheit, bekannten sich Ärzte, Pfleger und Therapeuten zu Behandlungsfehlern. Dies ist ein Schritt in die richtige Richtung, er wird aber noch von zu wenigen Medizinern gegangen. Dabei können doch nur Fehler beseitigt werden, wenn über sie gesprochen wird. Stillschweigen führt dagegen zu keiner Lösung. Vielmehr wird noch mehr Misstrauen geschürt.

Stattdessen beschäftigen sich vermehrt Schlichtungsstellen mit den Irrtümern der Ärzte. Die Aufgabe der Schlichter ist es, Streit zwischen Patienten und Medizinern außergerichtlich zu lösen. Im Zuge dessen, hat die Schlichtungsstelle der norddeutschen Ärztekammer für das Jahr 2007 eine Übersicht der am häufigsten auftretenden Fehldiagnosen und Fehlbehandlungen erstellt. Das Ergebnis: Oft werden Brusttumore, gefolgt von Frakturen an Hand, Unterarm bzw. Handgelenk sowie Blinddarmentzündungen nicht erkannt.

Fakt ist: In Deutschland müssen immer weniger Ärzte, immer mehr leisten. Somit begünstigt nicht nur die Selbstgewissheit der Ärzte, sondern vermehrt auch fehlendes Personal, Zeit- und Kostendruck die Entstehung von Fehlern. Aber auch Mängel in der Kommunikation und Organisation tragen zu falschen Entscheidungen bei.

Aber was können Patienten tun? Sie sollten aufmerksam und kritisch sein. Auch das Hinterfragen von Diagnosen und Testergebnissen senkt die Fehlerwahrscheinlichkeit der Ärzte. Das Nachfragen, bei z.B. einem nicht eindeutigen Krankheitsbefund, wirkt der Tendenz entgegen, die erstbeste Annahme für die Richtige zu halten. Der Arzt wird so gezwungen über seine Entscheidung konkret nachzudenken, diese zu erklären und gegebenenfalls zu korrigieren. Ständiges Fragen erleichtert zudem auch das Verständnis und das Verstehen einer Diagnose.

Nichtraucher werden: Drohen zusätzliche Kilos?

Mai 16, 2008

Viele Menschen möchten mit dem Rauchen aufhören, befürchten aber, an Gewicht zuzunehmen. Wie der Stern Online berichtet, wurden diesbezüglich wissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt, in denen der Sachverhalt bestätigt wird. Die Daten einer amerikanischen Studie sind aber mit Vorsicht zu betrachten, da Männer und Frauen nach dem Rauchstopp zwar etwa 5 Kilo zugenommen haben, dies aber in einem Zeitraum von 10 Jahren. Es ist aber auch ganz normal, dass mit höherem Alter das Körpergewicht steigt. Zumal in diesem Zusammenhang bestätigt wurde, dass auch Nichtraucher und Raucher in diesem Zeitraum an Gewicht zugelegt haben, wenn auch nicht so viel. So ließen sich nur 25 Prozent der zugenommenen Kilos tatsächlich dem Rauchstopp zuordnen.

Dies ist aber kein Freifahrtsschein, da es zumindest am Anfang des Nichtraucherdaseins durchaus zu einer Gewichtszunahme kommen kann. (Neue) Nichtraucher legen in dieser Phase nicht einen, sondern gleich mehrere Kilos zu. Im Durchschnitt sind das bei Männern bis zu vier Kilo und bei Frauen bis fünf Kilo, und manchmal auch mehr. Der Grund: Rauchen steigert den Energieverbrauch. Da der Körper durch das Nikotin und die Freisetzung des Botenstoffes Adrenalin förmlich unter Strom steht, läuft diesbezüglich auch der Stoffwechsel auf Hochtouren. So verbrennen Raucher bis zu 200 Kalorien mehr am Tag, als Nichtraucher. Aber auch als Ex-Raucher können die 200 Kalorien schnell verbraucht werden. Dafür genügt schon ein Spaziergang oder eine kleine Fahrradtour von 30 Minuten.

Ein anderer Grund, warum Menschen zu Beginn ihrer Nichtraucherzeit an Körpergewicht zunehmen, ist die zurückkehrende Sensibilität der Geschmacksnerven. Das Essen wird in größeren Mengen verzehrt, da es nun viel besser schmeckt. Ein weiterer Grund: Wurde früher zum Kaffee oder Tee eine Zigarette geraucht, wird heute zu einem Plätzchen oder Schokoriegel gegriffen. Somit kann es passieren, dass neuen Nichtrauchern etwas Süßes als Ersatzbefriedigung für die Zigarette dient.

Fakt ist: Wer mit dem Rauchen aufhören möchte, benötigt Disziplin und Durchhaltvermögen. Dabei sollte man sich aber nicht zu viel vornehmen. Nichtraucher zu werden, ist allein schon schwer genug. Zusätzlich auch noch das Essverhalten aggressiv zu steuern, erhöht die Gefahr, beide Ziele nicht zu erreichen.

Auch wenn es schwer fällt, aus gesundheitlicher Sicht ein richtiger Schritt. Nicht umsonst steht auf allen Zigarettenpackungen in Deutschland „Rauchen gefährdet die Gesundheit“. Besonders Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs sind Langzeitfolgen des Rauchens.

Es gibt aber einfache Tricks, mit dem Rauchen aufzuhören und gleichzeitig das Gewicht zu halten. Kommt Appetit auf, sollte erstmal ein Glas Wasser getrunken oder etwas Kalorienarmes (z.B. Obst, Joghurt pur) gegessen werden. Dadurch nimmt das Sättigungsgefühl ab und der Hunger ist befriedigt. Dabei über den Tag verteilt mehrere kleine Mahlzeiten regelmäßig einnehmen. Des Weiteren langsam und genussvoll Essen. Als gute Ersatzbefriedigung für die Zigaretten eignet sich zudem Sport. Durch die körperliche Aktivität werden Glückshormone ausgeschüttet, die als eine Art Belohnungssystem des Körpers fungieren. Daher sollten kurze Wege mit dem Fahrrad oder zu Fuß erledigt werden.

Interessant: Eine Liste der Tabakzusatzstoffe – aufgeteilt nach Zigaretten, Zigarren, Pfeifentabak und Feinschnitt – gibt es hier.

Schwangerschaftsdiabetes: Hohe Blutzuckerwerte schaden dem Baby

Mai 13, 2008

Frauen, die während der Schwangerschaft hohe Blutzuckerwerte haben, gefährden das Baby. Gemeint sind hauptsächlich Geburtskomplikationen. Die Babys diabeteskranker Schwangere sind oft besonders schwer und groß. Damit verbunden ist die Gefahr, dass der Säugling den Geburtskanal nicht durchdringen kann. Daher muss bei vielen Frauen ein Kaiserschnitt durchgeführt werden.

Aber nicht nur Schwangere mit Diabetes haben oft schwierige Geburten. Mit ähnlichen Komplikationen müssen auch Frauen rechnen, deren Blutzuckerwerte in der Schwangerschaft stets am oberen Ende des Normalbereichs liegen. Darüber hinaus weisen werdende Mütter mit einem hohen, aber nicht krankhaften Blutzuckerspiegel meist noch andere Risikofaktoren auf, welche zu Schwierigkeiten bei der Geburt führen können. Dazu gehören: höheres Lebensalter, Übergewicht, hoher Blutdruck. Wissenschaftlern des National Institute of Health (NIH) -Sitz in Bethesda (Maryland, USA)- ist es nun gelungen, in einer längerfristig angelegten Studie mit 23000 Schwangeren, den Zuckerwert als selbständigen Faktor für Risken während der Geburt nachzuweisen.

Da die Wissenschaftler in der Studie jedoch nicht belegen konnten, ab welchem Bereich das diabetesähnliche Risiko beginnt, wurde kein Vorschlag für geeignete Blutzuckerwerte veröffentlicht. Fest steht aber, dass das Risiko allmählich größer wird, je mehr der Blutzuckerspiegel an dem Bereich eines Diabetes herankommt. Zur Information: Der Nüchternblutzuckerwert beträgt bei einem Gesunden zwischen 3,3 mmol/l (60 mg/dl) und 5,6 mmol/l (100 mg/dl), grenzwertig sind Nüchternwerte zwischen 5,6 mmol/l (100 mg/dl) und 6,7 mmol/l (120 mg/dl), alle Werte über 6,7 mmol/l (120 mg/dl) werden als diabetische Blutzuckerwerte bezeichnet.

Das National Institute of Health führt in diesem Zusammenhang weitere Studien durch, woraus Regeln hervorgehen sollen, wie dem unbekannten Risiko durch hohe Blutzuckerwerte begegnet werden kann. Bis aber die Ergebnisse vorliegen, wird jeder schwangeren Frau geraten, sich auf Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) testen zu lassen.

Der Blutzucker steigt bei einigen Frauen in der Schwangerschaft leicht an. In den meisten Fällen beginnt der Anstieg aber erst nach der 20. Schwangerschaftswoche. Das ist auch der Grund, warum der Schwangerschaftsdiabetes häufig erst nach diesem Zeitpunkt festgestellt wird. Ob ein Gestationsdiabetes vorliegt, lässt sich durch die Messung des aktuellen Blutzuckers oder einen Glukosetoleranztest feststellen.

Ein Suchtest (Screening) zeigt an wie hoch der Zuckergehalt im Blut ist. Dabei wird der Frau eine Glukoselösung mit 50 Gramm Glukose (Traubenzucker/ Dextrose) verabreicht. Nach 60 Minuten wird der Blutzuckerwert bestimmt. Liegt dieser über 7,8 mmol/l (140 mg/dl), ist das ein Anzeichen für einen Schwangerschaftsdiabetes.

In diesem Fall sollte ein Zuckerbelastungstest (oraler Glukose-Toleranztest/ oGTT) durchgeführt werden. Hierbei wird eine Zuckerlösung von 75 Gramm Glukose auf nüchternen Magen geschluckt. Der Arzt bestimmt dann innerhalb eines bestimmten Zeitraumes mehrfach den Blutzuckerwert. Dieser Test gibt Aufschluss darüber, inwieweit der Köper fähig ist, die Glukose in einem festgelegten Zeitrahmen abzubauen. Bei grenzwertigen Untersuchungsergebnissen, sollte der Zuckerbelastungstest nach drei bis vier Wochen wiederholt werden.

Es ist ratsam bei jeder Schwangeren in der 24. bis 28. Schwangerschaftswoche ein Suchtest (Zuckerbelastungstest) durchzuführen. Beim Vorliegen eines erhöhten Risikos, sollte der Test schon in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft erfolgen. Auch wenn der Befund negativ ausfällt, ist es empfehlenswert den Test zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche zu wiederholen.

Darüber hinaus besitzen Frauen mit einem Schwangerschaftsdiabetes im Vergleich zu Schwangeren mit normaler Glukosetoleranz ein erhöhtes Risiko für Harnwegsinfekte und Bluthochdruck.

Zur Behandlung des Gestationsdiabetes genügt in vielen Fällen eine Umstellung der Ernährung und Bewegung. Ein Teil (cirka 15 Prozent) der betroffenen Frauen müssen außerdem mit Insulin therapiert werden.

Auch wenn 97 Prozent der Kinder gesund zur Welt kommen, ist es wichtig, während der Schwangerschaft regelmäßig den Frauenarzt aufzusuchen und alle Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen. In den Mutterschaftsrichtlinien ist genau festgehalten, auf welche Vorsorgeuntersuchungen schwangere Frauen Anspruch haben.

Einen Erfahrungsbericht über zu hohe Blutzuckerwerte während der Schwangerschaft gibt es hier.

Ausgaben für Gesundheit gestiegen

Mai 6, 2008

Im Jahr 2006 gaben die Deutschen wieder mehr für ihre Gesundheit aus. Die Ausgaben der Bundesbürger beliefen sich auf 245 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr waren es 2,4 Prozent mehr, so das Statistische Bundesamt in Wiesbaden. Der Anstieg ist zurückzuführen auf erhöhte Ausgaben für Medikamente, Arztrechnungen, Krankenhauskosten und Pflegedienste.

Jeder Einwohner gab 2006 durchschnittlich 2.970 Euro für die Gesundheit aus. Im Jahr zuvor lagen die Gesundheitsausgaben noch bei 2.900 Euro. Damit beliefen sich die Ausgaben auf 10,6 Prozent des Bruttoinlandsproduktes.

Der größte Ausgabenposten wurde durch die gesetzliche Krankenversicherung verursacht. Deren Ausgaben erreichten im Jahr 2006 knapp 140 Milliarden Euro, das entsprach einem Plus im Vergleich zum Vorjahr von 2,9 Prozent. Die private Krankenversicherung zahlte 7,4 Prozent der Gesundheitsausgaben, das sind umgerechnet 22,5 Milliarden Euro.

Die hilfstätigen Organisationen und die privaten Haushalte gaben etwa 3,4 Prozent mehr aus als im Jahr 2005. Das entspricht Mehrausgaben in Höhe von 33,3 Milliarden Euro.

Überdurchschnittliche Ausgabensteigerungen gab es für ärztliche Leistungen, welche um 3,2 Prozent angestiegen wären. Dagegen hätten die Kosten für Medikamente, Hilfsmittel oder Material nur um 2 Prozent zugenommen. In der ambulanten Versorgung waren vom Ausgabevolumen (48,4 Prozent oder 118,6 Milliarden Euro) her betrachtet, die Arztpraxen (36,4 Milliarden Euro) und die Apotheken (34,7 Milliarden Euro) die bedeutendsten Posten. An dritter Stelle stehen die Zahnarztpraxen mit einem Ausgabenanteil von 15,8 Milliarden Euro.

Dagegen wurden im (teil-)stationären Bereich 90,1 Milliarden Euro mehr aufgewendet, das entspricht 2,9 Prozent im Vergleich zum Jahr 2005. Daraus ergibt sich ein Anteil an den gesamten Ausgaben von 36,8 Prozent. Zu den (teil-)stationären Einrichtungen gehören Krankenhäuser (63,9 Milliarden Euro) und die Einrichtungen der (teil-)stationären Pflege (18,8 Milliarden Euro). Aber auch Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, welche mit 7,4 Milliarden Euro an den Ausgaben beteiligt waren.

Serviceparadies Deutschland: Apotheken beste Dienstleister

Mai 5, 2008

Die Bundesbürger fühlen sich in vielen deutschen Geschäften gut behandelt. Eine Umfrage des Instituts für Demoskopie in Allensbach lobt sogar die „blühenden Servicelandschaften“, so die Onlineausgabe des Magazins Spiegel. Die einzigen Negativ-Ausnahmen sind die Telekom und die Bahn.

Die Deutschen fühlen sich hauptsächlich in Apotheken, beim Friseur und in Bäckereien gut beraten. In der vom Institut Allensbach erhobenen Befragung verbesserten sich besonders stark der Service in Hotels und Restaurants, aber auch im Buchhandel und Taxigewerbe. Nach Angaben des Instituts würde der bisher oft verwendete Begriff der „Servicewüste“ für Deutschland nicht mehr passen.

Die Spitzenposition belegen die Apotheken. Vier von fünf Befragten sprachen sich für einen guten Service aus, dagegen fanden ihn fünf Prozent schlecht. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Friseure und Mitarbeiter von Bäckereien. Negativ wurde die Servicequalität der Bahn beurteilt. Die Befragten bescheinigten dem Unternehmen mit 53 Prozent einen schlechten Service. Im Jahr 2002 waren es hingegen nur 47 Prozent gewesen.

Einen kleinen Lichtblick gibt es dennoch für die Bahn: Immerhin fühlen sich 19 Prozent der Befragten von Bahn-Mitarbeitern gut behandelt, 2002 waren es bloß 16 Prozent gewesen.

Der Umfrage zufolge ist die Telekom absolutes Service-Schlusslicht: Wobei die Anzahl der unzufriedenen Kunden von 47 auf 58 Prozent zunahm, die Anzahl der Zufriedenen von 22 auf 19 Prozent zurückging. Für die Studie wurden im April 929 Menschen ab 16 Jahre vom Institut für Demoskopie in Allensbach nach ihrem Urteil über 21 Dienstleistungsbereiche befragt.